Am 17. Januar 2026 wurde in Frankfurt von den SPD-Frauen Hessen Süd der Olympe-de-Gouges-Preis verliehen, dieses Mal an die OMAS GEGEN RECHTS. Es wurde ein schöner Nachmittag, ein Treffen mit vielen Bekannten und fröhlichen Gesprächen.
Die Vorsitzende der SPD-Frauen Hessen-Süd Lea Eckert eröffnete den Reden-Reigen mit der
Begrüßung, dann kamen der Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, die Initiatorin des Preises, Ulli
Nissen, die hessische Arbeitsministerin Heike Hofmann und vor der Laudatio noch Dr. Josefine Koebe, Generalsekretärin SPD Hessen und MdL. Sie alle lobten die Arbeit und das Auftreten, die
Standhaftigkeit der OMAS und das Eintreten für die Demokratie. Lea Eckert hatte in ihrer
Begrüßungsrede auch auf die internationale Lage, den Rechtsruck in Europa hingewiesen, was
Mansoori kurz aufgriff. Ulli Nissen erklärte in ihrer Rede, für was der Olympe-de-Gouges-Preis steht:
für das Eintreten der Menschenrechte, Demokratie und der Frauenrechte insbesondere. Sie ging in
ihrer Rede ausführlich auf die Rolle der Frau im Weltbild der AfD ein: Diese Partei will die Frauen
wieder auf die alten Rollenbilder reduzieren, und das lassen die heutigen Frauen nicht mehr zu, diese
Rollenvorstellung lassen die OMAS nicht zu. Man könne von dieser Warte aus Olympe de Gouges
sozusagen als Ur-OMA benennen.
Zwischen den Reden von Josefine Koebe und Peter Fischer durfte das Trio Femvolk aufspielen. Und
sie spielten das „Einheitsfrontlied“ und „Bella Ciao“ – da sangen die OMAS mit……
Und dann kam Peter Fischer, Ehrenpräsident der Frankfurter Eintracht, bekannt für seine direkte und
deutliche Ablehnung der AfD – des „braunen Drecks“, wie er immer wieder auch in seiner Laudatio
sagte. Er wurde angekündigt mit „wir erwarten und freuen uns auf deine politisch unkorrekte Rede“.
Die Rede war dann auch so. Als erstes gestand er, dass er es genoss, bei der Preisverleihung zu sein
und nicht bei der Krisensitzung der Eintracht, und dass er mit „die Laudatio halten“ ein gutes
Argument habe. Hier sind ein paar Eindrücke seiner Rede: Er berichtete von seinem Engagement mit
Kindern und Jugendlichen, denn er findet, dass die demokratische Erziehung bei den Pimpfen (sein
Ausdruck) ungemein wichtig ist. Und bei einem dieser Treffen sprach er die Kids auf die OMAS an. Die Kids wetteiferten zunächst, wer die beste Oma der Welt im Kochen, Kuchen backen, etc habe, bis der Bogen zu den OMAS GEGEN RECHTS geschlagen werden konnte. Und da ging dann die Post ab: das sei cool, was die machen, abgefahren, stark, großartig – und diese Einstellung einzelner Kids wirkte auf die anderen weitaus überzeugender als wenn ein Erwachsener stundenlang versucht hätte, sie zu überzeugen. Seiner Meinung nach haben es die Kinder und Jugendlichen besser begriffen als die Erwachsenen, was Demokratie bedeute und wie sie zu schützen sei.
Zwei weitere Sätze, an die OMAS gewandt: „Ihr seid laut, wo sind die Millionen anderen?“ – „Wir
leben in einer Gesellschaft, die man nur lieben und umarmen kann!“
Nachdem er dann den zweiten Mikro-Akku leergebabbelt hatte, musste er zwangsläufig enden und
die Übergabe des Preises konnte erfolgen. Die Vertreterinnen der anwesenden Gruppen wurden auf
die Bühne gebeten, sie alle sollten eine Kopie der Ehrenurkunde bekommen. Alle bekamen eine rote
Rose, die laminierte Kopie, traten vor und sagten den Ort bzw die Region, wo sie herkamen.
Gruppenbild. Abgang von der Bühne. Trio Femvolk spielte nochmal. Versammlung beendet.

